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Zitat

»Als ich 14 Jahre alt war, war mein Vater für mich so dumm, daß ich ihn kaum ertragen konnte. Aber als ich 21 wurde, war ich doch erstaunt, wie viel der alte Mann in sieben Jahren dazu gelernt hatte.«

Mark Twain
US-amerikanischer Schriftsteller


Silkwood-DVD

»Silkwood«

 

Der deutsch-fran­zö­si­sche Fern­seh­sen­der arte zeigte am Montag 3. Sep­tem­ber um 21:00 Uhr den Film »Silkwood«.

 

Der mehr­fach Oscar nomi­nier­te Doku­men­tar-Spiel­film aus dem Jahr 1983 behan­delt die wahre Ge­schich­te der Karen Silk­wood. Sie kam durch nie rest­los ge­klär­te Um­stän­de ums Le­ben, wäh­rend sie in der Plu­to­nium­auf­be­rei­tungs­an­la­ge ar­bei­te­te und dort Nach­for­schun­gen über lebens­gefähr­den­de Rechts­ver­let­zun­gen betrieb.

 

 

Handlung

In einer Brenn­ele­men­te-Fabrik des Unter­neh­mens Kerr-McGee pas­sie­ren im­mer wieder Unfäl­le im Um­gang mit radio­ak­ti­ven Stof­fen. Gegen­über den Ange­stell­ten wer­den diese jedoch ver­harm­lost, Sicher­heits­do­ku­men­te wer­den ge­fälscht. Die Chemotech­ni­ke­rin Karen Silkwood ver­mag an­ge­sicht der Häu­fung der Ereig­nis­se die Augen vor den Untaten nicht mehr ver­schlie­ßen und beginnt, sich in der Gewerk­schaft zu enga­gieren. Sie wird auf­ge­for­dert, Bewei­se zu lie­fern, um sie in den Ver­hand­lungen mit der Kon­zern­lei­tung ein­set­zen zu kön­nen. Unter teils geheim­nis­vol­len Um­stän­den wird sie sel­ber mehr­mals radio­aktiv konta­mi­niert, auch in ihrem Privat­leben muss sie Rück­schlä­ge ein­ste­cken: ihr Rück­halt in der Beleg­schaft sinkt, ihr Freund ver­lässt sie eine Zeit, da er ihr Enga­ge­ment nicht teilt. Schließ­lich soll Silk­wood diese Do­ku­men­te (unter ande­ren retu­schier­te Rönt­gen­auf­nah­men von Schweiß­näh­ten an den Brenn­ele­men­ten) einem Repor­ter der New York Times über­geben. Am Treff­punkt kommt sie nie an, da sie mit dem Wa­gen von der Straße ab­kommt und stirbt. Ob sie die Unter­la­gen bei sich führ­te, bleibt un­ge­klärt, sie be­fan­den sich nicht bei Silk­wood im Wagen.

 

Auszeichnungen

Der Film wurde für 5 Os­cars no­mi­niert: beste Haupt­dar­stel­le­rin (Meryl Streep), beste Neben­dar­stel­lerin (Cher), bes­te Re­gie, bes­ter Schnitt und bes­tes Dreh­buch. Cher er­hielt den Gol­den Globe als bes­te Nebendarstellerin. Meryl Streep belegt mit ihrer Rolle als Karen Silk­wood im Ameri­can Film Insti­tute den 47. Platz der Top 50 der Hel­den der Filmgeschichte. 

 

Dieser Doku­men­tar-Spiel­film zeigt zu wel­chen Ver­bre­chen die welt­weite Atom­in­dus­trie fä­hig ist. Die AKW-Lobby ist, wie wir zur Zeit fast täglich in den Me­dien lesen kön­nen, – nicht nur be­reit die »unlieb­sa­me Er­neu­er­ba­re Ener­gien Indus­trie Kon­kur­renz« zu »kil­len«, son­dern auch den/die »poli­ti­schen Geg­ner/In«.

 

Aber trotz den z. Z. im­mer schlim­mer wer­den­den »An­grif­fen« ge­gen die Er­neu­er­ba­ren Ener­gien, bin ich mir sicher, dass wir gewin­nen wer­den. Denn wir wis­sen: YES WE CAN live in a solar world ohne weit­e­re Fukushimas und ohne wei­te­re grau­sa­me Kriege um die letz­ten Erd­öl-Reserven.

 

Frank Winkler
Quelle: Wikipedia
Bild: Amazon 


 

 

 

Redaktion

 

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Die große Friedensradfahrt Paris – Moskau – Hiroshima / Nagasaki startet am 7. Mai 2020 in Paris.

Die Anmeldeunterlagen sowie Informationen zum Etappenplan können angefragt werden unter
anmelden@bikeforpeace.net


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