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Zitat

»Wir sehen unten im Reichstag, im Sitz des Deutschen Bundestages, das Ende des Zweiten Weltkrieges, der hier praktisch beendet worden ist mit der Übernahme des Reichtagsgebäudes durch russische Soldaten, die dann ihren Gruß an die Heimat an die Wand gemalt haben. Und das ist hier erhalten geblieben als Mahnmal dafür, dass wir ohne völlig neue Lösung der Verteilungsfrage und ohne völlig neue Lösung der Umweltfrage, hin zu erneuerbaren Ressourcen, weg von den erschöpflichen Ressourcen, die nicht für alles reichen. Wenn wir das nicht machen, dann kommen Dinge, wie sie hier ihr Ende gefunden haben im Zweiten Weltkrieg, in irgendwelchen Formen immer wieder.«

Hermann Scheer

aus dem Film Let's make MONEY
Bild: Wikipedia

Themenabend auf arte

»AKW-Rückbau – Zu welchem Preis?«

Arbeiter in Schutzanzügen.

 

arte: Dienstag, 21. Mai 2013 um 20:15 Uhr, 68 Min. anschließend 21.20 Uhr Debatte – Diskussion, 20 Min.

 

Strahlendes Erbe der Atomkraft: Vor 40 Jahren hatte niemand vorausgesehen, dass veraltete Meiler wieder stillgelegt werden müssten. Mit der Energiewende stehen Staaten wie die USA, Deutschland und Frankreich vor der Frage: Wie gefährlich ist der AKW-Rückbau, und wohin mit dem Atommüll?

 

Demonstrationen am AKW Brokdorf und am AKW Grafenrheinfeld

Grafik, Plakat: Symbolisches AKW, Protestler. »Atomkraft? Nein Danke!«

 

Der Super-GAU von Tschernobyl ist auch nach 27 Jahren noch eine Katastrophe. Hunderttausende leiden bis heute an den Strahlenfolgen, riesige Gebiete sind noch immer unbewohnbar. Selbst bei uns, 1.000 Kilometer entfernt, sind in vielen Regionen Pilze und Wildfleisch noch so stark radioaktiv belastet, dass sie nicht zum Verzehr geeignet sind.

 

München: Anmelden für Busfahrt nach Grafenrheinfeld zur Großdemo

Werbebutton: »27 Jahre nach Tschernobyl. Atomkraft? Nein danke! 21. April 2013«.

Am Sonntag 21.4.2013 gibt es eine hervorragende Bus Mitfahr-Möglichkeit ab München zur PRO-Solar und Anti-Atomkraftwerk Groß-Demonstration in Grafenrheinfeld bei Schweinfurt.


Insgesamt 28.000 fordern »Atomanlagen jetzt abschalten – Energiewende in Bürgerhand«

Demonstrant mit Plakat: »Sonne und Wind statt Kohle und Atom«.

Grohnde/Gronau/Gundremmingen/Neckarwestheim 9. März 2013 | Unter dem Motto »Zwei Jahre Fukushima: Atomanlagen abschalten!« haben am Wochenende anlässlich des Jahrestags der Reaktorkatastrophe von Fukushima rund 28.000 Menschen an vier Atom-Standorten in Deutschland demonstriert.

Zu ihren Forderungen gehört, alle Atomkraftwerke jetzt abzuschalten und nicht erst 2022, die Schließung der Uranfabriken Gronau (NRW) und Lingen (Niedersachsen) sowie ein Ende der Blockadehaltung der Bundesregierung gegenüber der Energiewende. Sie kritisierten die ungelöste Atommüllfrage sowie den mangelhaften Katastrophenschutz an allen Atomanlagen.

 

 

Kundgebung im Regen mit bunten Schirmen, Fahnen und Transparenten.

Während Zehntausende am Wochenende und am Montag, dem Jahrestag des Tsunamis und der darauf folgenden Atomkastastrophe, der bisher größten in der Geschichte – allein in der Bundesrepublik demonstrierten, versucht die Bundesregierung die Energiewende zu verhindern.

Auch in Paris demonstrierten Zigtausende.

Noch immer aber werden die Auswirkungen der Katstrophe, der Kernschmelze in drei Kraftwerksblöcken, verharmlost. 

In seltener Offenheit kritisiert ein Kommentar im Südwestfunk von Jürgen Döschner die unehrliche und bremsende Politik der Bundesregierung.


Foto: Uwe Koopmann


Kommentar im Südwestfunk (mp3)



Redaktion

 

Anmelden zur Friedensradfahrt 2020


Die große Friedensradfahrt Paris – Moskau – Hiroshima / Nagasaki startet am 7. Mai 2020 in Paris.

Die Anmeldeunterlagen sowie Informationen zum Etappenplan können angefragt werden unter
anmelden@bikeforpeace.net


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