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Zitat

«Radioactivity is in the Air for You and me.»
Kraftwerk

Warum zweifelt Umwelt­minister Peter Altmaier am AKW-Aus­stiegs­zeit­plan? – Die Fakten sind doch sehr »sonnig«!

Button: »Solar – na klar!«.

Vielleicht will Herr Altmaier, ganz anders als er offiziell behauptet, die Erneuer­ba­ren Ener­gien gar nicht wirklich fördern? Denn mit Fakten sind seine Bedenken, ob die erneuer­bare Energie­wende bis 2022 zu schaffen ist, nicht zu begründen.


Allein in den letzten 12 Mona­ten ist, laut offi­ziel­len Zahlen vom 26. Juli 2012 vom BDEW (Bund der Energie- und Wasser­wirt­schaft), der Anteil der Erneuer­ba­ren Ener­gien von 21% um mehr als 4% auf über 25% des deutschen Strom­mixes gestiegen.


Das Kernkraftwerk Tschernobyl, aufgenommen von Prypjat aus.


Atom-Wahnsinn unserer Zeit


In seiner akribischen Recherche für den Roman »Der Radfahrer von Tschernobyl« über die Atomsiedler von Prypjat hat der spanische Schriftsteller Javier Sebastián zwei sehr wichtige Dinge zur Sprache gebracht. Nach einer in dem Roman zitierten Studie werden als Folge der weltweiten Atomkraft-Nutzung über 376 Millionen Menschen Krebs erleiden. Trotzdem hat es die internationale Atomindustrie-Lobby wieder geschafft, dass wir schon ein Jahr nach Fukushima nur noch sehr wenig über die dramatischen Folgen in den »Mainstream-Medien« lesen.


Aber ein sich nicht Wehren gegen den atomaren Wahnsinn kann für uns alle mit der »radioaktiven Krebs-Todesstrafe« geahndet werden. Die Wahrheit dieser Behauptung beweisen uns die tausenden verstrahlten und zum großen Teil bereits verstorbenen Mitmenschen in der Nähe von Tschernobyl und Fukushima.


Die Atomindustrie verlangt trotz Fukushima Entschädigung in Millionenhöhe von uns – einfach skandalös

Kinderdreirad vor AKW.
Kinderkrebsstudie: »Je näher ein Kind an einem
Atomkraftwerk wohnt, desto größer ist die
Wahrscheinlichkeit, dass es an Krebs
oder Leukämie erkrankt.«
.

 

Es ist unglaublich, um ihren radioaktiven Atommüll in dem »Versuchsendlager Asse« zu entsorgen, zahlte die deutsche Atomindustrie bei der Einlagerung des Mülls nur ca. 1 Million €.


Für die Rückholung dieses nur »leicht und mittelradioaktiven Atommülls« aus dem maroden Versuchsendlager, soll der Steuerzahler/In jetzt über 4.000 Millionen € zahlen. Falls diese Rückholung klappt, weiß dann zwar immer noch niemand, aber auch dafür soll ja wieder der Steuerzahler/In zahlen. Die Atomindustrie behauptet sie hätten bereits einmal eine Million Euro für die Entsorgung gezahlt und das müsste reichen. Auch wenn es um die längst überfällige kostendeckende Atomkraftwerk-Haftpflichtversicherung geht, sollen das weiterhin alle Bundesbürger/Innen übernehmen. Zur Zeit sind laut einer Studie der BASLER Prognos AG von 1992 nicht einmal 1% des Supergau-Schadens Haftpflicht versichert. D.h. zur Zeit zahlen 99% der an sich fälligen AKW-Haftpflichtversicherung alle Bürger/Innen.


FUKUSHIMA MAHNT:
ATOMANLAGEN JETZT ABSCHALTEN!

Anti-Atom-Demo in München


Am Sonntag, den 11. März 2012, ein Jahr nach Beginn der atomaren Katastrophe in Fukushima, finden sechs große Demos und Aktionen in verschiedenen Städten und an Atomstandorten statt. Demonstrieren Sie mit!

Gemeinsamer Aufruf des Demo-Bündnisses:

Am 11. März 2012 dauert die Katastrophe von Fukushima schon ein Jahr an. An diesem Tag gedenken wir der Opfer und wenden uns gegen die weitere Nutzung der Atomenergie. In Deutschland, in Europa, weltweit.

11. März 2012, ab 13 Uhr, AKW Gundremmingen

Atomkraftwerk mit zwei Kühltürmen: »Fukushima – Grundremmingen. Abschalten vor dem GAU!«.

Zum Gedenken an die noch immer anhaltende Atomkatastrophe im japanischen AKW Fukushima findet am ersten Jahrestag eine Demonstration zum AKW Gundremmingen statt. Die Aktion soll an die Opfer erinnern und sich gegen die weitere Nutzung der Atomenergie – in Deutschland, Europa und weltweit – wenden. Frank Winkler schreibt uns dazu:

Liebe Freundinnen, liebe Freunde von Mutter Erde,

vielleicht habt ihr Zeit und Lust bei der großen PRO-Solar und Anti-Atomkraftwerks-Demo am 11. März am AKW Gundremmingen teilzunehmen.

Noch können wir für die technisch ohne Probleme sogar noch schneller realisierbare erneuerbare Energiewende demonstrieren. Für die ehemaligen Einwohner von Tschernobyl und Fukushima gilt das leider nicht mehr. Viele Liquidatoren und ehemalige Einwohner von Tschernobyl sind bereits an Krebs erkrankt oder gestorben. Deswegen lasst uns alle aus dem unbeschreiblichen Leid dieser Mitmenschen lernen und den nächsten uns alle bedrohenden Supergau verhindern.

Redaktion

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Anmelden zur Friedensradfahrt 2020


Die große Friedensradfahrt Paris – Moskau – Hiroshima / Nagasaki startet am 7. Mai 2020 in Paris.
Hallo zusammen, in den letzten Tagen und Wochen sind viele Länder, die die Friedensradfahrt tangiert, in einen Ausnahmezustand geraten, der diverse Veranstaltungen unmöglich macht. Auch die Friedensradfahrt 2020 Paris - Moskau - Hiroshima/Nagasaki kann nach allem was sich im Moment sagen lässt nicht wie geplant stattfinden. Deshalb wird sie auf das Jahr 2021 verschoben.

Die Anmeldeunterlagen sowie Informationen zum Etappenplan können angefragt werden unter
anmelden@bikeforpeace.net


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