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Zitat

«Wir sehen unten im Reichstag, im Sitz des Deutschen Bundestages, das Ende des Zweiten Weltkrieges, der hier praktisch beendet worden ist mit der Übernahme des Reichtagsgebäudes durch russische Soldaten, die dann ihren Gruß an die Heimat an die Wand gemalt haben. Und das ist hier erhalten geblieben als Mahnmal dafür, dass wir ohne völlig neue Lösung der Verteilungsfrage und ohne völlig neue Lösung der Umweltfrage, hin zu erneuerbaren Ressourcen, weg von den erschöpflichen Ressourcen, die nicht für alles reichen. Wenn wir das nicht machen, dann kommen Dinge, wie sie hier ihr Ende gefunden haben im Zweiten Weltkrieg, in irgendwelchen Formen immer wieder.»
Hermann Scheer aus dem Film
Let's make MONEY

Stilisiertes (dreiflügliches) Strahlen-Warnzeichen mit Fotos in den Flügeln.Leider benutzen viele, auch in der Friedens- und Umwelt-Bewegung, den Begriff »GAU« falsch. Der Zusatz »Super« ist zur Bezeichnung der Katastrophe in Fukushima richtig und notwendig.

Dabei geht es nicht um irgend eine Sensationsmache, sondern um eine exakte Beschreibung: »Überschreitung des Ausmaßes eines vorher vermuteten größten möglichen Unfalls«.

Der Begriff »Super-GAU« ist eben der Beweis, dass die Versprechungen der Atomindustrie und ihrer Propagandisten nicht zutreffen. Sie haben die Technologie nicht im Griff.Beim Genehmigungsverfahren und beim Bau eines Kernkraftwerkes werden Szenarien durchgespielt, die verschiedene mögliche Unfälle beinhalten. Der größte noch beherrschbare Unfall, für den das AKW ausgelegt ist, wird als »GAU«, meist intern als »Auslegungsstörfall« bezeichnet. Dabei darf keine Radioaktivität in die Umwelt abgegeben werden. (In der Skala der IAEO Stufe 1 bis 4)

Rede zur Anti-AKW-Demo jetzt online

Potsdam: FriedensradfahrerInnen gedenken der Opfer der Atombomben von Hiroshima und Nagasaki

Bike for Peace and New Energies fährt seit fünf Jahren für Frieden und neue Energien. Immer wieder heben die Friedensradfahrer den Zusammenhang von Krieg und Energiehunger der Monopole hervor. Die Rechnung bezahlen die Völker der Welt. Strahlenopfer, Kriegsopfer im Irak, in Libyen und Afghanistan.

Die Energie der Zukunft ist demokratisch, dezentral und ökologisch. Aber eben genau, weil sie dezentral erzeugt wird, ist sie der Profitmacherei der großen Konzerne entzogen. Nicht um die Frage »Welche Energieform?« geht es in der gegenwärtigen Auseinandersetzung, sondern um die Macht der Strom-Monopole: Eon, EnBW, RWE, Vattenfall. Ohne die Konzerne und ihre Profite wird alles billiger und einfacher.

Die ganze Rede.


Die Friedensradfahrt vor dem Atomkraftwerk Cattenom

Windrad im eigenen Garten und Sonnenkollektoren

Die Luxemburgische Linke (»Dei Lenk«) zitiert in ihrer Zeitschrift »Goosch« aus einem Artikel von Angela Klein, der deutlich die Frage der Struktur der Energieversorgung und die Eigentumsfrage behandelt.

Angela Klein (…) Teuer sind alle neue Großkraftwerke, denn sie implizieren eine zentralistische Struktur der Verteilung der Energie und erfordern riesige Netze – unabhängig davon, ob sie mit fossilen Brennstoffen betrieben werden oder mit erneuerbaren Energien. Stromleitungen aus Marokko nach Deutschland zu verlegen, oder von der Nordsee in den Schwarzwald kostet Milliarden, ganz abgesehen von den hohen Energieverlusten auf den langen Transportwegen. Am Windrad im eigenen Garten und den Sonnenkollektoren auf dem eigenen Dach aber verdienen die Energiekonzerne nichts, die kommen nur dem Verbraucher zugute. (…)

Plakat: Montage. Zerborstener Atommailer vor Badestrand. Aufschrift: Atomtod ... exportiert man nicht!Atomtod exportiert man nicht!

Trotz Fukushima will die schwarz-gelbe Bundesregierung mit Steuergeldern den Bau des brasilianischen AKW Angra 3 absichern – mitten in einem Erdbebengebiet! Demnächst wird entschieden.

Demnächst entscheidet die Bundesregierung endgültig über eine Bürgschaft in Höhe von 1,3 Milliarden Euro für den Bau des brasilianischen Atommeilers Angra 3.

Auch in Frankreich regt sich Widerstand gegen den Atomwahnsinn

Logo: Réseau. Sortir du nucléaire.Mehr als 1000 Demonstranten folgten in Paris einem Aufruf der Vereinigung "Sortir du nucleaire", der 875 Gruppen in ganz Frankreich angehören.


Aus dem Bericht:

»Près d'un millier de personnes se sont rassemblées dimanche à Paris, à l'appel d'un soixantaine d'organisations dont "Sortir du nucléaire", pour exprimer leur "solidarité avec le peuple japonais" et demander un désengagement du nucléaire, "une énergie dépassée".


Redaktion

 

Anmelden zur Friedensradfahrt 2020


Die große Friedensradfahrt Paris – Moskau – Hiroshima / Nagasaki startet am 7. Mai 2020 in Paris.
Hallo zusammen, in den letzten Tagen und Wochen sind viele Länder, die die Friedensradfahrt tangiert, in einen Ausnahmezustand geraten, der diverse Veranstaltungen unmöglich macht. Auch die Friedensradfahrt 2020 Paris - Moskau - Hiroshima/Nagasaki kann nach allem was sich im Moment sagen lässt nicht wie geplant stattfinden. Deshalb wird sie auf das Jahr 2021 verschoben.

Die Anmeldeunterlagen sowie Informationen zum Etappenplan können angefragt werden unter
anmelden@bikeforpeace.net


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