Unsere Friedens-CD

Unterstützt die Friedensradfahrt – kauft die Friedens-CD
user_63_russland_ist_anders_4_rand.gif

Zitat

»Wir haben kein Energieproblem, wir müssen es einfach nur schlauer einsetzen.«

Wubbo Ockels, Physiker und Astronaut

Transparent: Atomausstieg sofort! Energiewende jetzt!

Berlin, 20. August 2010: Im Rahmen der aktuellen Diskussion über das Energiekonzept warnt der Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) erneut vor den Folgen, die Laufzeitverlängerungen für Atomkraftwerke auf den Ausbau der Erneuerbaren Energien in Deutschland haben werden. »Wer heute Laufzeitverlängerungen befürwortet, stellt morgen den Ausbau der Erneuerbaren Energien in Frage«, so BEE-Präsident Dietmar Schütz.


»Das Märchen von der idealen Ergänzung der Erneuerbaren durch die Atomtechnologie wird nicht wahrer, wenn man es gebetsmühlenartig wiederholt. In Wirklichkeit sind Atomkraftwerke technisch nicht in der Lage, ihre Leistung so häufig und stark herunterzufahren, wie das zur Ergänzung des Angebotes aus Erneuerbaren Energien notwendig ist. Mit der Aufkündigung des Atomkonsenses droht ein grundlegender Systemkonflikt, weil mit steigendem Ausbau immer weniger Großkraftwerke gebraucht werden, die durchgängig am Netz sind. Erneuerbare Energien und Atomkraftwerke passen nicht zusammen«, stellt Schütz klar. Stattdessen bräuchte es in Zukunft mehr dezentrale, flexible Versorgungsstrukturen, eine Optimierung und Erweiterung der Stromnetze sowie die Entwicklung weiterer Speichermöglichkeiten. 


DVD-Cover. Abgebildet zwei Kühltürme.Dokumentation von Eric Guéret • Frankreich 2009 • 98 Minuten
Sprachen: Deutsch, Französisch. Untertitel: Englisch.

Durch weltweite Nachforschungen wird dokumentiert, wie Militär und Industrie mit dem von ihnen produzierten Atommüll umgehen.

Der Film zeigt Erschreckendes: In den USA lagern verstrahlte Brennstäbe in verstärkten Containern direkt neben Kernkraftwerken. Oder man spielt auf Zeit und lagert Brennelemente in großen Wasserbecken. Dadurch gehört der Karatschai-See in Russland zu den am stärksten radioaktiv kontaminierten Orten der Erde. Die Region um den See ist für mehrere hunderttausend Jahre verseucht.

Vor 1993 kippte man Atommüll-Fässer einfach ins Meer, wo sie verrosteten. Ihr Gift mischte sich mit dem Wasser und gliederte sich in die Nahrungskette ein. Das wurde verboten. Nicht verboten wurde das direkte Einleiten.

»Die Doku-Autoren um Éric Guéret reisen zur französischen Wiederaufbereitungsanlage La Hague. Dort verläuft ein langes Rohr weit ins Wasser hinein. Aus der Öffnung gelangen täglich 400 Kubikmeter radioaktive Abwässer ins Meer« (Focus)


Statt "Strahlende Aussichten", ist eine Abwrackprämie für AKWs statt für PKWs die richtige „sonnige Antwort“ für unsere Erde und gegen die Wirtschaftskrise

AKWs abwracken!
Die SIEMENS-Entscheidung die Beteiligung an AREVA Nuclear-Power  aufzugeben, ist weiterhin mehr als zu begrüßen. Nach den diversen Unfällen mit radioaktiven Verseuchungen im französischen Tricastin im letzten Sommer war das längst überfällig. SIEMENS will lt. diversen Geschäftsberichten nur noch in „saubere und nachhaltige Geschäfte“ investieren. Atomkraftwerke gehören „hochoffiziell“ seit der Umweltbundesamt-Untersuchung „Nachhaltiges Deutschland“ von 1997 NICHT zu den nachhaltigen Energieformen.

Werbebild der Atomindustrie

Gefährliches Uran

Die ZDF-Sendung Frontal21 berichtete über Umweltzerstörung und Gesundheitsgefahren beim Uranabbau.

Atomkraftwerke sind ja so sauber und umweltfreundlich, behauptet die Atomlobby. Sind sie das wirklich? Die Gefahren werden ausgeblendet. Verschwiegen wird auf den Werbeplakaten der schmutzige Anfang der »sauberen« Kernenergie.

Für Atomstrom wird Uran gebraucht doch der Abbau dieses Erzes ist gefährlich. Arbeiter im Uranbergbau erleben dies, für sie bedeutet der Abbau des radioaktiven Erzes ein erhöhtes Krebsrisiko.

An die Münchner »Abendzeitung« schreibt unser Vizevorsitzender und Pressesprecher Frank Winkler:

Mit „Unglauben“ habe ich den Titel "Die Renaissance - Atomkraft Ja Bitte ?!" in Ihrem AZ-Artikel vom Dienstag, 08.07.2008 gelesen. Zum Glück hat in dem „Meinungs-Artikel“ auf der gleichen Seite Ihr Redakteur Herr Georg Thanscheidt dem AKW-Renaissance-Ansinnen aus guten Gründen eine Absage erteilt.

Ich will dem noch weitere Gründe mit meinem Leserbrief hinzufügen.

Redaktion

 

Anmelden zur Friedensradfahrt 2020


Die große Friedensradfahrt Paris – Moskau – Hiroshima / Nagasaki startet am 7. Mai 2020 in Paris.

Die Anmeldeunterlagen sowie Informationen zum Etappenplan können angefragt werden unter
anmelden@bikeforpeace.net


deenfrjaplru