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Zitat

»Die Erde ist ein Irrenhaus. Dabei könnte das bis heute erreichte Wissen der Menschheit aus ihr ein Paradies machen. Dafür müsste die weltweite Gesellschaft allerdings zur Vernunft kommen.«

Joseph Weizenbaum, deutsch-US-amerikanischer Informatiker
sowie Wissenschafts- und Gesellschaftskritiker

(Quelle:Süddeutsche Zeitung)

Redaktion

Landschaft mit Windkraftanlagen. Vorn rastet Bike for Peace and New Energies an gedeckten Tischen.

Dezentral statt monopolistisch!

Bike for Peace-Schirmherr Michael Müller fordert dezentrales Energiesystem

Viele Millionen Menschen in der Bundesrepublik sind enttäuscht und empört über das Ergebnis der Energiewende à la Merkel. Mehr als 70 % der Menschen wollen nach neuesten Umfragen einen schnelleren Ausstieg aus der Atomkraft und eine Energieversorgung auf Basis erneuerbarer Energien.

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Michael Müller, Bundesvorsitzender der Naturfreunde und 2010 Schirmherr der Friedensradfahrt Paris – Moskau, kritisiert die ausschließlich an den Interessen der Monopole orientierten Gesetzesvorlagen der Regierung Merkel: (der ganze Artikel)

»Tatsächlich wird ein echter und zukunftsfähiger Umbau der Energiestrukturen nur möglich, wenn die heutige Verbundwirtschaft überwunden und beseitigt wird«, so Müller.



»Denn mit dem zentralistischen Energiesystem ist eine Energierevolution nicht machbar: Weder werden so die großen Einsparpotenziale mobilisiert, noch der Raum für Innovationen geschaffen. Insofern bleiben alle energierelevanten Beschlüsse in den alten Strukturen und können keine echte und zukunftsfähige Lösung bilden«, erklärt Müller und gibt zwei Beispiele:

Erstens: »Sollte es bei den zentralisierten Energiestrukturen der Verbundwirtschaft bleiben, ist ein viel umfangreicherer Ausbau der 380-Kilovolt-Leitungen auf der Hochspannungsebene notwendig als bei dezentralen Strukturen. Dieser Ausbau ist nicht nur teuer, er trifft auch auf den Widerstand gerade jener Bürger, die eine Energiewende eigentlich befürworten. Ein dezentraler Umbau hingegen wäre auf diese gigantischen Investitionen nicht angewiesen.«

Zweitens: »Gerne wird behauptet, die Vorteile der Atomenergie lägen in ihrer Klimafreundlichkeit. Doch die Fachdebatte stellt eine andere Frage: Unter welchen Bedingungen können die meisten Kohlendioxid-Emissionen vermieden werden. Das expansive System der Verbundwirtschaft kann auch das nur begrenzt, denn die reinen Kondensationskraftwerke sind auf den Verkauf und die Verschwendung von Strom ausgerichtet und nicht das Energiesparen. Allein schon diese Strukturen fördern unnötige Kohlendioxid-Emissionen, zudem erreichen sie nur niedrige Effizienzgrade.«

Das Energiesystem der Zukunft müsse laut Michael Müller dezentral und flexibel sein. Das funktioniere nur über den Umbau der heutigen Großsysteme zu intelligenten und dezentralen Technologien und Strukturen. Dieser Umbau sei dringend geboten, auch wenn diese Einsicht bei der Bundesregierung noch nicht angekommen sei.

Friedliche Blockade des AKW Brokdorf 

Die NaturFreunde Deutschlands unterstützen die ab dem 12. Juni von x-tausendmal quer geplante gewaltfreie Blockade des AKW Brokdorf und beteiligen sich daran. Wir werden nicht locker lassen, bis auch der letzte Reaktor endgültig vom Netz gegangen ist!

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