Unsere Friedens-CD

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Zitat

Merke, dass der Friede nährt. Merke dass der Krieg verzehrt, und ob man auch lange siegt, man am Ende doch nichts kriegt.

Paul Fleming
Hartenstein/Erzgebirge

Redaktion

Mit erneuerbaren Energien für den Frieden

Nie wieder Krieg – Nie wieder Faschismus – Frieden schaffen ohne Waffen.

 

Dafür fahren wir mit dem Fahrrad von Paris nach Moskau. Diese Fahrt geht weiter, mit der Eisenbahn nach Wladiwostok und dem Schiff nach Japan zum 75-jährigen Gedenktag des Atombombenabwurfs auf Hiroshima und Nagasaki.

Wir laden alle Menschen, die uns darin zustim­men, ein: Nehmt teil an dieser Friedensradfahrt: einen Tag, eine, drei oder sechs Wochen oder drei Monate. Eure vielleicht schönsten Ferien werden helfen, den Frieden und unsere Umwelt zu bewahren.

 

Nie wieder Krieg

Wir ziehen aus der leidvollen Geschichte Euro­pas die Kon­sequenzen und fordern eine Rück­kehr der Politik zum Prinzip „Nie wieder Krieg“.

Die Völker der Welt haben 1946 in der Charta der Vereinten Natio­nen ihrem Friedenswillen Ausdruck verliehen. Die Politik muss diesen Willen respektieren.

 

Erneuerbare Energien statt Kriege um Öl

Heute soll in zahlreichen Kriegen die „billige“ Aneignung von Roh­stoffen und Energien gesi­chert werden. Wir fordern statt­dessen den sparsamen Umgang mit Energie und den Umstieg auf er­neuer­bare Energien. Die Stärkung arbeitsplatz­fördernder, energie­effi­zienter Produktionstechni­ken und Produkte und eine ver­nünf­tige Verkehrs­politik, z. B. eine Förderung des Fahrradver­kehrs, ent­lastet die Um­welt.

Dazu gehört auch ein nachhaltiger Konsumstil, u.a. eine Ernäh­rung mit wenig Fleisch und mit ökologisch erzeugten, regionalen und saisonalen Lebensmitteln – ohne Gentechnik.

 

Abrüstung und sozialer Ausgleich

Die Welt braucht Abrüstung. Zur Zeit werden 1.630 Milliarden Dollar jähr­lich für Waffen ausgege­ben, während ein großer Teil der Mensch­heit hungert und Mil­liar­den Menschen kein sauberes Was­ser haben. Wir brauchen öffentlich geförder­te Arbeitsplätze, In­vest­itionen in Bildung, Ge­sundheit, Umweltschutz. Wir brauchen Kinder­betreuung, ökonomische und soziale gegenseitige Hilfe über Gren­zen hinweg. Die Bekämpfung des Hungers und die Siche­rung der medizinischen Versorgung sind vordringliche Aufgaben. Es ist an der Zeit, in die Friedensforschung statt in die Kriegs- und Rüstungsforschung zu investieren.

 

Friedenspolitik statt Militärgewalt

Wir wollen eine vorausschauende Friedenspoli­tik, die weltweit auf Beseitigung der Konfliktur­sachen gerichtet ist. Diese Politik zielt auf Ge­rechtigkeit, Solidarität, Entwicklung, Recht auf demokra­ti­sche Teil­habe und nachhaltigen Um­gang mit unseren natürlichen Lebens­grund­lagen.

 

Kriege und Sanktionen dürfen kein Mittel der Politik mehr sein

Kriege zur Durchsetzung machtpolitischer und wirtschaftlicher Interes­sen darf es nicht mehr ge­ben. Dazu gehört auch Gewalt­an­wen­dung unter dem Vorwand der weltweiten Terror­bekäm­pfung. Krieg selbst ist Terror.

 

Ein nachhaltiges und friedliches Europa schaffen

Die Europäische Union entwickelt sich zu einer Militärmacht. Stattdessen muss die EU Initiativen zur nichtmi­litärischen Streit­bei­le­gung und Konflikt­bearbei­tung er­greif­en. Sie muss Konsequenzen aus der Geschichte und aus dem Friedenswillen der Menschen ziehen und mit Ab­rüstungs­schrit­ten ein positives Beispiel geben: Wir haben seit 70 Jahren keinen Krieg in der EU.

Die EU muss sich dafür einsetzen, dass der INF-Vertrag wieder in Kraft gesetzt wird. Gerade die Kurz- und Mittelstreckenwaffen erhöhen in Europa die Kriegsgefahr. Der alte Vertrag sah eine Vernichtung dieser Waffen vor - dieser Weg muss weiter beschritten werden.

Ein gutes Beispiel ist die Kampagne für nukleare Abrüstung (CND) in England. Sie stellt sich gegen die Verwendung von nuklearen, chemischen und biologischen Waffen. Das unterstützen wir.

 

Ausbau der erneuerbaren Energien

Der Klimawandel erfordert enorme An­strengungen und Mittel, die durch Abrüstung frei gemacht wer­den können.

Mit mutigen und umfangreichen Initiativen zum Ausbau erneuer­barer Energien kann und muss Europa den Frieden festigen. Damit schaffen wir in großem Umfang Arbeitsplätze und wirken der wirtschaftlichen Krise entgegen. Damit entlasten wir die Umwelt.

Europa ist in der Lage, große Teile der Energie aus erneuerbaren Quellen zu fördern. Das Ziel sollte die komplette Unabhängigkeit sein. Das kann ein Modell für andere Regionen in der Welt sein. Die Zukunft unserer Kinder ist es wert.

 

Abschaffung aller Atomwaffen

75 Jahre nach Hiros­hima und Nagasaki müssen die Atom­waffen endlich verschwinden.

Wir sind der Ansicht, dass die Regierung, die als erste Atom­waffen gegen irgendein Land be­nutzt, ein Verbrechen gegen die Menschheit be­geht“ erklärte schon 1950 der Stockholmer Ap­pell, der von 500 Millionen Menschen unter­schrieben wurde.

Der Internationale Gerichtshof hat am 8. Juli 1998 die Herstellung, den Besitz und den Einsatz von Atomwaffen für völker­rechtswidrig erklärt. Wir fordern von den Atomstaaten die Einhaltung des Völ­ker­rechts und den Verzicht auf die Bedrohung der Welt durch Atom­waffen.

Wir laden alle Bürgermeister der Orte, durch die wir ra­deln, ein: Werden Sie Mitglied in der weltweiten Initiative Mayors for Peace (Bürgermeister für den Frieden, www.mayorsforpeace.de). Wir fordern alle Staaten der Welt auf, dem ICAN-Vertrag, der das Verbot aller Atomwaffen beinhaltet, beizutreten. Die ICAN Initiative wurde mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet.

 

Mit „Bike for Peace and New Energies“ durch Europa

Seit 2006 nutzten hunderte Menschen aus 15 Nationen mit „Bike for Peace and New Energies“ den Sport als Möglichkeit der friedlichen Begeg­nung von Menschen unterschiedlicher Kulturen und Länder aus Ost und West. Frankreich, Luxemburg, Deutschland, Polen, Belarus, Russland und Japan sind unsere Gastgeber.

 

Wir nutzen das Fahrrad ohne Leistungsdruck als umwelt­freund­liches Ver­kehrsmittel und erleben Europa und Asien aus einer natur­ver­bun­denen Perspektive. Wir überwinden Grenzen und gehen an unsere eigenen Grenzen. Wir "er-fahren" Neues und uns selbst.

 

Was für eine Welt könnten wir bauen, wenn wir die Kräfte, die ein Krieg entfesselt, für den Auf­bau einsetzten. Ein Zehntel der Energien, ein Bruchteil des Geldes wäre ausreichend, um den Menschen aller Länder zu einem menschenwür­digen Leben zu verhelfen und die Kata­strophe der Arbeitslosigkeit zu verhindern.“

(Albert Einstein - 1932)

 Paris – Moskau – Hiroshima/Nagasaki

Eins stand fest zum Abschluss des 3. Vorbereitungsseminars zur Friedensradfahrt von Bike for Peace 2020 (Paris – Moskau – Hiroshima/Nagasaki), das am vergangenen Wochenende wiederum in Kaiserslautern stattfand: Planung und Umsetzung des ambitionierten Vorhabens haben in den vergangenen Wochen noch einmal sichtbar an Dynamik und Lebendigkeit gewonnen.

Weil auch die Friedensfreunde und Partner in Belarus und Russland sehr rührig sind, konnten ihre zahlreichen Vorschläge und Ideen aufgegriffen und mit den Vorstellungen und Erwartungen der Planungsgruppe hier bei uns abgeglichen werden. Herausgekommen ist ein dezidiertes Konzept zum Tourenverlauf. Darin sind nunmehr – für den Weg von Paris bis hin zu den Zielorten Hiroshima und Nagasaki in Japan – eine große Zahl an Besuchsorten und Erinnerungsstätten, Solidaritätstreffen, Begegnungs- und Gesprächsforen, Besichtigungen etc. gebündelt.

Aufkleber: «Friedensradfahrt 2020. 8. Mai bis 6. August 2020...».

Friedensradtour 2020

Insgesamt 17 potentielle Teilnehmer trafen sich in Kaiserslautern in der Friedenskapelle Friedensstraße 42, um mehr über unsere große Friedensradtour 2020 zu erfahren. So viel Friedenssymbolik auf einmal findet man sicher selten und soll als Sinnbild für unserer Tour dienen.

 

Ganze 8 neue Mitglieder konnte der Vorsitzende des Kaiserslauterer Vereins «Bike for Peace and New Energies e. V.» zu Beginn seiner Jahresmit­gliederversammlung am 19. Januar 2019 be­grüßen. Mit großem Ap­plaus wurden sie auf­ge­nommen. Und der Verein braucht diese Ver­stär­kung. Denn er hat sich et­was Außerordentliches vorgenommen.

 

Nachdem schon 5mal (von 2006 bis 2010) Frie­densradfahrten von Paris nach Moskau organi­siert wurden, soll jetzt die ganz große Radtour starten. Im kommenden Jahr, aus Anlass des 75. Jahrestages der Befreiung Europas vom Fa­schismus will Bike for Peace unter der Übers­chrift «Nie wieder Krieg – Nie wieder Faschi­smus – Frieden schaffen ohne Waffen» die 4400 km von Paris bis Moskau mit dem Fahrrad zurücklegen. Von Mos­kau geht es weiter mit der transsibirischen Eisen­bahn über 9000 km nach Wladiwostok. Mit dem Schiff geht es nach Japan, um dort wiederum mit dem Fahrrad die letzten 300 km nach Hiroshima und Nagasaki zurück­zulegen.

 

Bereits 58 Voranmeldungen liegen dem Verein vor. Mehr als 25 Teilnehmer wollen die gesamte Fahrt mitmachen, die am 8. Mai unter dem Eifel­turm in Paris starten wird. Am 6. August werden die Friedensradfahrer in Hiroshima des Abwurfs der ersten Atombombe gedenken.


Der wiedergewählte Vorsitzende Konni Schmidt ist optimistisch, dass man auch diese Herausfor­derung bewältigen werde: «Wir sind ein kleiner Verein. Aber wir haben viele Freunde und Part­ner, die uns bei diesem Projekt unterstützen. Und es muss doch etwas passieren. Die Aufrüstung und drohende Kriegsgefahr muss gestoppt wer­den. Die Mehrheit der Menschen in unserem Land will Frieden und sie will, dass dem Klima­wandel mit einer Politik der Erneuerbaren Ener­gien begegnet wird.»

 

Begeistert begrüßten die Versammlungsteilneh­mer Igor Ivakhnenko, den Koordinator der Friedensradfahrt in Russland, der eigens aus Moskau angereist war «Ich habe so viele bewe­gen­de und schöne Begegnungen auf den Friedens­radfahrten von Bike for Peace er­lebt. Ich freue mich sehr, dass es nun wieder eine Friedensradfahrt geben wird, die auch in meine Heimatstadt Moskau kommt» sagt der Moskauer Zahnarzt und Freizeitsportler.

 

Der Verein «Bike for Peace and New Energies e. V.» wurde 2007 gegründet, um für Völkerver­ständigung einzutreten und sportliche Begegnun­gen, besonders zwischen Ost und West zu veran­stalten.

 

Aufkleber: «Friedensradfahrt 2020. 8. Mai bis 6. August 2020...».

In ihrem auf der Mitgliederversammlung in der Kaiserslauterer Friedenskapelle beschlossenen Aufruf werden RadfahrerInnen und friedensenga­gierte Menschen aufgerufen, dem kleinen Verein zu helfen, diese Herausforderung zu meistern: «Wir rufen alle Menschen auf: Nehmt teil an die­ser außergewöhnlichen Fahrt!»

 

«Es ist nicht wahr, dass man nichts tun kann. Je­der kann etwas tun. Wir müssen unsere ganze übertriebene Lebensweise überprüfen und ändern. Bike for Peace will mit umwelt­freund­lichen Rei­sen mit dem Fahrrad mit gutem Beispiel voran­gehen», so der Vorsitzende des Vereins in seinem Schlusswort.

 

Im vergangenen Jahr hatte der Verein die Klima­pilger von Bonn nach Katowice begleitet, auch diese Aktion ging über 3 Monate und sollte der Forderung nach einer mutigen Politik der Be­kämpfung der drohenden Klimakatastrophe Nachdruck verleihen.


Auch Schulklassen und Jugendgruppen, die Rad­touren durchführen wollen, unterstützt der Verein mit seinem «Friedensmobil».


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